Solarstrom von Trinkwasserhochbehältern im Hexental

• naturenergie rüstet Hochbehälter in Merzhausen, Au, Wittnau und Sölden mit Photovoltaikanlagen aus
• Installierte Gesamtleistung von 38 kWp, 15 kWh

Merzhausen, Au, Wittnau, Sölden, 15. Mai 2024. Der Zweckverband Wasserversorgung Hexental erzeugt bereits seit 2020 Strom für die Pumpen, die das Wasser zu den Hochbehältern im Hexental verteilen – und zwar mit den Photovoltaikmodulen auf dem Dach des Hochbehälters in Merzhausen.

Jörg Bleile, naturenergie-Kommunalbetreuer und Gemeinderat in Wittnau, empfahl dem Zweckverband Wasserversorgung Hexental damals statt dem geplanten Nord ausgerichteten Pultdach eine andere Lösung: ein nach Süden ausgerichtetes Solardach, das einen Großteil des Energiebedarfs des Hochbehälters deckt.

Das Projekt wurde nun erfolgreich weitergeführt: Inzwischen sind auch die Dächer der Hochbehälter in den Gemeinden Au, Sölden und Wittnau mit Photovoltaikmodulen bestückt. Die vier Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 38 kWp. „Und: Die erste Anlage in Merzhausen wurde bereits 2022 um weitere sechs Module mit einer Leistung von 2,3 kWp erweitert“, so Raphael Gessinger, Projektleiter bei naturenergie.

Auch bei der Realisierung dieser Anlagen waren die Photovoltaik-Spezialisten von naturenergie die richtigen Partner. Sie prüften die Anforderungen und entwickelten eine optimale Lösung, damit die Anlagen wirtschaftlich arbeiten. Dabei spielen hohe Eigenverbräuche eine entscheidende Rolle.

„Die Bilanz bis hierhin ist durchweg positiv und ermutigt uns weitere ähnliche Projekte in den Kommunen anzugehen“, sagt Söldens Bürgermeister Markus Rees, zugleich Vorsitzender des Zweckverbands.

Die Hochbehälter Wittnau Biezighofen und Sölden Wald verfügen sogar über einen Batteriespeicher, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und für den Fall eines Stromausfalls gewappnet zu sein. „Zum Zeitpunkt eines Stromausfalls haben wir Wassermeister durch den Batteriespeicher Zeit zu reagieren, da das Umschalten auf die Ersatzstromversorgung automatisch abläuft“, sagt Wassermeister André Scheck. Bei länger anhaltenden Stromausfällen können die Notstromaggregate des Wasserversorgungsverbandes an den Hochbehältern platziert werden und Pumpen sowie die Wasseraufbereitung über die vor Ort bestehende Einspeisemöglichkeit mit Strom zu versorgen. Damit kann im Krisenfall die Wasserversorgung aufrechterhalten werden.

Das Projekt ist auch Teil eines übergeordneten Notfall- und Krisenmanagements, das der Zweckverband Wasserversorgung Hexental gemeinsam mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der naturenergie AG erarbeitet hat.

Foto 1 / Foto 2: naturenergie rüstetHochbehälter im Hexental mit Photovoltaikanlagen aus: Jörg Bleile, Raphael Gessinger, beide naturenergie, Wassermeister André Scheck sowie Söldens Bürgermeister Markus Rees, zugleich Vorsitzender des Zweckverbands (v.l.n.r.).

Unternehmensinformation
naturenergie ist ein regional und ökologisch ausgerichtetes Energieunternehmen.

naturenergie erzeugt und vertreibt Ökostrom aus Wasserkraft in Südbaden und in der Schweiz. Durch klimaneutrale und ganzheitliche Energielösungen gestaltet das Unternehmen den Wandel in der Energiewelt. Dazu gehören Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Photovoltaik, Wärme, Bauen & Wohnen und Elektromobilität einschließlich E-CarSharing.

Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderem die naturenergie hochrhein AG, die ED Netze GmbH, die enalpin AG und die my-e-car GmbH. Diese sind unter der Energiedienst Holding AG zusammengefasst. Die Holding beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeitende, davon etwa 50 Auszubildende. www.naturenergie.de