Wasserstoff – ein wichtiger Baustein für die Energiezukunft
Wasserstoff ist eines der häufigsten Elemente im Universum. Dank seiner hohen Energiedichte und guten Speicherfähigkeit spielt er bereits heute in Industrie und Verkehr eine zunehmende Rolle. Bei der Nutzung von Wasserstoff entstehen im Vergleich zu fossilen Energieträgern deutlich weniger direkte CO₂-Emissionen.
Durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten kann Wasserstoff wesentlich zur Transformation des Energiesystems beitragen.
Unsere Projekte im Bereich Wasserstoff
Hier setzt naturenergie an. Verschiedene Projekte haben das Ziel, die CO₂-freie und damit nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff zu intensivieren.
Die Vorteile von Wasserstoff
Wasserstoff ist ein vielseitiger Energieträger mit hoher Energiedichte und guten Speicher- und Transporteigenschaften.
Er entsteht durch Elektrolyse, bei der Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird. Wird dafür Strom aus 100 % Wasserkraft verwendet, fällt die Produktion im Vergleich zu konventionellen Prozessen deutlich emissionsärmer aus.
Aufgrund seiner flexiblen Einsatzmöglichkeiten kann Wasserstoff einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.
Power-to-Gas-Anlage Wyhlen
Seit 2019 betreibt die naturenergie Gruppe am Wasserkraftwerk Wyhlen eine Power-to-Gas-Anlage, die Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugt. Der dafür genutzte Strom stammt direkt aus dem benachbarten Laufwasserkraftwerk. Mit einer Leistung von einem Megawatt produziert die Anlage Wasserstoff, der für industrielle Anwendungen sowie für Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb eingesetzt werden kann.
Reallabor H2-Wyhlen
Das Reallabor H2-Wyhlen von der naturenergie Gruppe und der EnBW startete 2021 im Rahmen des Ideenwettbewerbs ‚Reallabore der Energiewende‘ des Bundeswirtschaftsministeriums. Im Zentrum steht der Bau einer Power-to-Gas-Anlage mit einer Leistung von fünf Megawatt. Diese zweite Produktionsanlage für grünen Wasserstoff entsteht neben der ersten Power-to-Gas-Anlage von naturenergie auf dem Kraftwerksgelände in Wyhlen am Hochrhein.