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Kraftwerke

Standortübergreifende Zusammenarbeit

Die vier Hochrheinkraftwerke Rheinfelden, Laufenburg, Wyhlen und Ryburg-Schwörstadt sowie die Kleinkraftwerke arbeiteten vor dem Effizienzprogramm Hydro+ noch weitgehend eigenständig und unabhängig voneinander.

Mit dem Projekt Hydro+ wurde 2016 die Organisation geändert und die Fachbereiche Asset Management, Engineering sowie Betrieb und Instandhaltung eingeführt. Der Betrieb wurde gleichzeitig auf eine Pool-Organisation umgestellt, in der die Teams Elektrik, Mechanik, Kleinkraftwerke und Werkdienst kraftwerksübergreifend eingesetzt werden. Über das Team Disposition läuft seitdem die Koordination des Auftragswesens.

Um Synergien zu nutzen, wurde übergreifend ein Asset Management eingeführt. Die Bereiche Investitionsplanung, Budgetierung, Instandhaltungsstrategie, Genehmigungen und Behördenkontakte werden dort zentral gesteuert.

Die Veränderungen waren für den Bereich sehr wesentlich. In der Umsetzung der Organisation kam es an verschiedenen Stellen zu Problemen und es tauchten neue Fragen auf. Daher startete das Projektteam um Projektleiter Jochen Ulrich, Leiter Asset Management, eine Analyse der neuen Organisation und der Instandhaltungsprozesse. Dafür wurden die Mitarbeiter vor Ort gezielt befragt. Daraus resultierte ein Maßnahmenkatalog, der im Projekt UPSTREAM gebündelt wurde.

Das Projekt UPSTREAM wurde im Oktober 2017 gestartet und endete im Juni 2019. Insgesamt wurden 14 Teilprojekte durchgeführt. Darunter die Verbesserung des Poolmanagements, die Einführung von Projektprozessen, strategischen Vorgaben, das Review der Instandhaltung, die Erstellung eines Maintenance Masterplans und Schwachstellenmanagement, um nur einige zu nennen.

Als Teilprojektleiter waren im Einsatz Beat Karrer, Leiter Kraftwerke, Hubert Strittmatter, Technischer Fachspezialist Asset Management, Martin Renz, Teamleiter Disposition, Thomas Rothmann, Technischer Fachspezialist Asset Management, Daniel Schindler, Instandhaltungsspezialist, Rolf Hezel, Projektleiter Engineering, Larissa Meijlink, Technische Fachspezialistin Asset Management, Paul Haller, ehemaliger Leiter Mechanik, und Markus Schäuble, Fachspezialist Asset Management.

„Besonders hervorzuheben ist das hohe Engagement der Mitarbeiter und die aus meiner Sicht gute Akzeptanz des Projekts. Dies hat wesentlich zum erfolgreichen Verlauf von UPSTREAM beigetragen.“

Jochen Ulrich, Leiter Asset Management

Das Projekt hat bereits viele konkrete Ergebnisse hervorgebracht. Für den Bereich wurden eine Vision und Mission erstellt, Ziele und erste Kennzahlen definiert. Das Ziel der Vision ist es unter anderem, einen gesunden und sicheren Anlagenpark, gut ausgebildete Mitarbeiter, Projekte klar zu definieren und eine kontinuierliche Verbesserung anzustreben.

Der Betrieb führt seit Mai nun tägliche Fachgespräche, um den Austausch zwischen den Teamleitern und Mitarbeitern zu unterstützen. Außerdem wurden Fachlaufbahnen eingeführt, um Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Spezialisierungen zu fördern.

Projekte werden klarer beauftragt, unter Einbindung des Betriebs entwickelt und die Zielerreichung regelmäßig verfolgt. Hierfür stehen den Projektleitern einige Hilfsmittel wie Checklisten und Unterlagen für Startworkshops zur Verfügung.

Im Teilprojekt Auftragswesen wurde ein Intranet-Tool für Dispoaufträge erstellt, das gleichzeitig auch eine Risikomatrix zur Priorisierung der Aufträge enthält. Um die Aufträge zwischen Betrieb und Engineering besser zu koordinieren findet neu eine wöchentliche Planersitzung statt. Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass der Bereich Produktion gezielt Verbesserungen umsetzt und sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Dass Hydro+ und UPSTREAM erfolgreich sind, zeigt sich in der Benchmarkstudie zu den Hochrheinkraftwerken. Darüber berichtete PostED express in der Juni-Ausgabe: Benchmarkstudie: Die Wasserkraftwerke von Energiedienst belegen vordere Plätze.


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