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Förderantrag für Reallabor H2-Wyhlen eingereicht

Im Juli stand fest: Energiedienst ist ein Gewinner beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Ende Oktober hat Energiedienst daher den Förderantrag für das Projekt „Reallabor H2-Wyhlen“ beim Ministerium eingereicht. Das Projekt soll neue Möglichkeiten für die Nutzung von Wasserstoff erschließen.
 

Ganzheitliches Nutzungskonzept

Das Ziel: Ausgehend von der bestehenden Infrastruktur ist ein Reallabor der Energiewende für strombasierten Wasserstoff zu schaffen, das Industrieareale, Wohnquartiere und Kommunen miteinschließt. In einem regionalen Gebiet werden die bedarfsgerechte Erzeugung sowie die lokale Verteilung und Nutzung des Wasserstoffs und der anfallenden Prozesswärme mit tragfähigen Geschäftsmodellen erprobt. Untersucht wird auch, wie sich die Prozesswärme weiterverwenden lässt. So soll der Gesamtnutzungsgrad der Anlage weiter gesteigert werden. Nach Abschluss der Projektförderung soll das Gesamtsystem so weit entwickelt sein, dass ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.
 

Den CO2-Ausstoß reduzieren

2018 weihte Energiedienst in Grenzach-Wyhlen die Power-to-Gas-Anlage (PtG-Anlage) ein. Diese wird künftig aus selbstproduziertem Ökostrom grünen Wasserstoff herstellen. Zugleich haben die Initiatoren verschiedene Ideen für die Verwendung des Öko-Wasserstoffs entwickelt. Sektorenkopplung lautet das Stichwort.

„Das Reallabor ist eine tolle Chance, weitere Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff zu erproben und dabei diverse Aspekte klug zu verknüpfen, um den CO2-Ausstoß zu senken“, erläutert Jörg Reichert, Vorsitzender der Geschäftsleitung. „Unter anderem sind wir mit Kommunen im Gespräch, um den Wasserstoff für den öffentlichen Personenverkehr nutzbar zu machen.“
 

Entscheidung nicht vor Januar

Das Projekt „Reallabore der Energiewende“ ist auf fünf Jahre ausgelegt. Am Ende soll ein Konzept stehen, das inhaltlich, aber auch wirtschaftlich überzeugt. Energiedienst ist zuversichtlich, dass das Ministerium in Berlin auch „H2-Wyhlen“ unterstützt. Mit einer Entscheidung aus Berlin wird allerdings nicht vor Januar kommenden Jahres gerechnet.

 

Jährlich 100 Millionen Euro

Die Resonanz auf das Projekt hat die Erwartungen des BMWi weit übertroffen: Insgesamt 90 Vorschläge trafen in Berlin ein, von denen 20 als Sieger ausgewählt wurden. In der Folge hatten diese die Möglichkeit, ihre Anträge für Fördermittel zu stellen. Im nächsten Schritt prüft das Ministerium die eingegangenen Anträge auf ihre Stichhaltigkeit und entscheidet über die Förderung. Insgesamt stehen jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung.
 

Baustein der Wasserstoffstrategie

Die Bundesregierung misst Wasserstoff eine besondere Bedeutung für die Energiewende und den Klimaschutz zu. Bis Ende des Jahres will sie eine nationale Wasserstoffstrategie verabschieden. Das Projekt „Reallabore der Energiewende“ ist einer der Bausteine der Strategie.


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